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Ein Spielplatz für Schallplatten |
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(klicken Sie auf die Bilder, um sie groß anzusehen) |
Aloha Hawaii ! Sanft umschmeicheln den Besucher die Klänge der Musik von Hawaii, niemand scheint sich dem Zauber entziehen zu können, wenn er erst einmal seinen Fuß auf diese Inseln gesetzt hat. Weit entfernt vom Kontinent wird er von den zärtlichen Gesängen und den wundervollen Gitarrenklängen begleitet, die Atmosphäre scheint erfüllt zu sein vom allgegenwärtigen Gefühl des "Aloha". Und erfreulicherweise können diese Klänge mit nach Hause genommen werden, gepreßt in die Rillen der Schallplatten, die in wunderschönen Hüllen aufbewahrt werden. Hier können Sie einige schöne Beispiele sehen. Vom tropischen Klima sind diese kleinen papierenen Kunstwerke allerdings nicht verschont geblieben, und so haben diese Covers eine Patina, die ihren Reiz allerdings in keiner Weise zu schmälern vermögen. Ein besonders schönes Beispiel ist dieses alte Cover eines Schellack-Albums mit vier Platten, allerdings auch das einzige in dieser Ausstellung. Aus den 1950er Jahren stammen die beiden 10-inch Platten (25-cm-Langspielplatten) von Les Paul und Hal Aloma and his Hawaiians. Hawaiianische Musik ist jede Musik, die den Geist von Hawaii atmet, und das kann also auch Les Paul vermitteln, und wird damit auch zu einem Vertreter hawaiianischer Musik. Ganz authentisch und auch ganz anders ist der Chor des Kamehamea Alumni Glee Clubs, der die Songs im wirklich hawaiianischen Tempo zu Gehör bringt - und das ist sehr, sehr langsam und getragen. Von Prinzessin Bernice Pauahi Bishop gegründet (ja, Hawaii ist eine Monarchie!) singen die Mitglieder des Clubs im Stil, der schon Captain Cook, den europäischen "Entdecker" der Inseln schon 1778 beeindruckte. Sie hatten immer ihren eigenen Rhythmus, ihren speziellen Stil zu singen. Und diesen konnten sie immer auf neue Anforderungen, neue Tänze, neue Musik anwenden. Aber zu diesem Thema hat Hilo Hattie ein bißchen weiter unten noch einiges zu erzählen, und das sollten Sie auch unbedingt mal anhören! |
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Noch einmal der Kamehamea Alumni Glee Club mit einem großartigen Cover (rechts) und Rene Paulo, der sicherlich mit seinem laid-back Piano ein gerngesehener Pianist in großen Luxus Hotels war. |
....aber bevor ich zum größten Exportschlager Hawaii's komme, sind hier noch ein paar Hawaiianische Labels zu sehen.
Welch schöne Namen da versammelt sind. Allesamt wecken Sie Träume -
Hula Records, Mahalo Records, Paradise Records, Sounds-Of-Hawaii-Records, Tradewind Records....
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..... The Call Of Hollywood.......
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Unser Abschieds-Aloha singt uns mit einem grandiosen Sonnenuntergang Marty Robbins. Ansonsten ja nicht gerade bekannt für seine zärtliche Falsett-Stimme hawaiian style, aber dies bleibt auch eine Ausnahme auf dieser Platte. Leider, muß ich sagen, denn das einzige authentische Lied ("Kuu ipo lani") ist einfach nur schön. "Hawaii's Calling Me" singt er als Abschluß, und das bezieht sich auch auf den Hörer und eventuell auch den Besucher dieser Ausstellung. Folgen Sie dem Ruf, wenn Sie ihn hören, es lohnt sich!
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